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Die Jungfrau Maria, die Mutter des Barmherzigen Jesus, ![]() ist selber barmherzig über alle Maßen, da sie allezeit für uns Sünder bei Gott eintritt Maria, Immaculata, war und ist die allzeit jungfräuliche Gottesmutter und wir glauben, dass sie nach ihrem Tode mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde. Maria, Mutter von der Immerwährenden Hilfe. ![]() Diese bekannte Ikone gehört zu den meistverehrten Bildern der Muttergottes. Es soll etwa im 15. Jahrhundert auf der Insel Kreta entstanden sein und wurde später vor den Türken in Sicherheit und nach Rom gebracht. Das Original, welches von Papst Pius IX. feierlich gekrönt wurde, befindet sich jetzt in der Kirche Sant’ Alfonso. Es wird über viele Wunder berichtet, die durch dieses Gnadenbild geschehen sind. Kopien befinden sich in vielen Kirchen und Privathäusern. Überall auf der Welt kommen die Menschen in den Prüfungen ihres Lebens mit ihren Sorgen und Nöten zur Mutter von der Immerwährenden Hilfe und finden bei ihr Trost und Hilfe.
Wenn man das Bild genau betrachtet, sieht man, dass die Engel schon die Marterwerkzeuge Christi bringen. Dadurch wird ausgesagt, dass Gott seinen Sohn in die Welt gesandt hat zur Erlösung durch den Opfertod am Kreuz. Das Jesuskind fasst ängstlich nach der Hand der Mutter und verliert dabei sogar ein Schühchen. Wahrscheinlich ahnte Jesus schon als Baby etwas von seinem späteren Leiden und erschauderte.
Die Mutter Maria schaut nicht auf das Kind, sondern direkt auf uns, die wir das Bild betrachten. Ihr Blick ist zwar ernst, aber sie drückt damit auch ihre Bereitschaft aus, den Menschen Mutter und Helferin sein zu wollen. Sie scheint uns zu sagen: „Ich schaue auf Dich, weil mein Sohn möchte, dass ich die Mutter der Glieder seines mystischen Leibes werde. Somit trage ich dieselbe Sorge, die ich um Jesus trage, auch um Dich.“
Maria, die voll Mitleid ist und unser Elend kennt, bevor wir es ihr gesagt haben, wird immer unsere Mutter von der Immerwährenden Hilfe bleiben. Sie wird ihre Kinder, die auf sie vertrauen, niemals im Stich lassen, sondern sie in der Todesstunde abholen und Jesus vorstellen und einmal auch in die ewige Herrlichkeit geleiten.
Das berühmte Gnadenbild drückt in besonderer Weise die Empfindungen des „Salve Regina“ aus, dessen deutscher Text wir im folgenden Gebet finden:
Sei gegrüsst, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben, unsere Wonne und unsere Hoffnung, sei gegrüsst! Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas, zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tale der Tränen. Wohlan denn, unsere Fürsprecherin, wende deine barmherzigen Augen zu uns, und nach diesem Elende zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes. O gütige, o milde, o süsse Jungfrau Maria!
Unter deinen Schutz und SchirmUnter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin; verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren, o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin. Versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne. Amen.
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