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Marienikone
 

In jenen Tagen machte sich Maria auf und ging eilends in das Gebirge

nach einer Stadt in Juda. Sie trat in das Haus des Zacharias und begrüsste

Elisabeth. Sobald Elisabeth den Gruss Marias vernahm, frohlockte das

Kind in ihrem Schosse, und Elisabeth wurde vom Heiligen Geiste erfüllt.

Sie rief mit lauter Stimme: „Du bist gebenedeit unter den Frauen, und

gebenedeit ist die Frucht deines Leibes! Woher wird mir die Gnade, dass

die Mutter meines Herrn zu mir kommt? ... Selig, die geglaubt hat, dass

in Erfüllung gehen wird, was ihr vom Herrn gesagt wurde.“

Lk 1, 39-43.45)


Allmächtiger und ewiger Gott,

der du in deinem Liebesplan

der seligen Jungfrau Maria,

die deinen Sohn unter ihrem Herzen trug,

den Gedanken eingegeben hast,

die heilige Elisabeth zu besuchen,

gib uns, dass wir aufmerksam

auf das Wirken deines Geistes achten,

um mit Maria deinen heiligen Namen zu preisen.

(Gebet von Papst Johannes Paul II.)

 

Der Engel sprach zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria;

denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst empfangen

und einen Sohn gebären. Dem sollst du den Namen Jesus

geben. Er wird gross sein und der Sohn des Allerhöchsten

genannt werden. Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters

David geben. Er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit,

und seines Reiches wird kein Ende sein.“

(Lk 1, 30-33)


Heilige Jungfrau,

du hast wie keine andere Frau in der Welt

das höchste Geheimnis der Mutterschaft gelebt.

Während der Glaube dich für das Wort des Herrn

empfänglich machte,

gab dein Leib fruchtbaren Raum

für seine Menschwerdung.

Mutter, führe uns zu einer immer tieferen

Wahrnehmung der Würde jedes Menschen.

Gib, dass sich ihrer vor allem die Männer

und Frauen,

welche die hohe Berufung

der Vater- und Mutterschaft erhalten,

klar bewusst werden,

damit sie immer „Heiligtum des Lebens“ seien

durch das Wunder der Zeugung,

das Gott der Wahrhaftigkeit ihrer treuen Liebe

und ihrer wachsamen Verantwortlichkeit anvertraut hat..

(Gebet von Papst Johannes Paul II.)

 

Im sechsten Monat ward der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt

in Galiläa mit Namen Nazareth zu einer Jungfrau. Sie war verlobt mit einem

Manne namens Joseph, aus dem Hause Davids. Der Name der Jungfrau war Maria.

Der Engel trat bei ihr ein und sprach: „Sei gegrüsst, du Gnadenvolle! Der Herr ist mit Dir.“

Bei diesen Worten erschrak sie und dachte nach, was dieser Gruss bedeuten solle.

(Lk 1, 26-29)


Ich grüsse dich, heilige Mutter Gottes,

ich grüsse dich, Mutter der Kirche,

heilige Maria: unsere Mutter!

Du öffnest die Arme,

um deine Kinder aufzunehmen!

Ob klein oder gross, du erhörst und tröstest sie,

du zeigst ihnen die Quelle allen Friedens:

Jesus, die Frucht deines Leibes.

Deiner Mutterliebe empfehle ich

die Männer und die Frauen ...

Ich bitte dich für die Kinder und Jugendlichen:

Dass sie im Leben vorankommen,

geleitet vom Glauben und von der Hoffnung,

die ihr Herz öffnen

für die Forderungen des Herrn der Ernte.

Ich bitte dich für die alten Menschen,

dass sie den Frieden finden

und sich geliebt wissen.

Ich bitte dich für die Ehepaare,

dass sie die immer neue Schönheit der

edlen und für das Leben offenen Liebe entdecken.

Ich bitte dich für die Familien,

dass sie die Freude der Gemeinschaft erleben,

in der jeder den anderen

das Beste von sich selber schenkt. ...

(Gebet von Papst Johannes Paul II.)

 

Maria, alles erhoffe ich von dir,

weil du alles bei Gott vermagst.

(Hl. Alfons von Liguori)

Maria, meine Königin und meine Mutter,

ich bin ganz dein mit allem, was ich bin

und habe. Schenk mich deinem Jesus.

(Hl. Grignion von Montfort)