Herz-Jesu-Verehrung M.M. Alacoque

 
Jesus erscheint der hl. Margareta Maria Alacoque
Herz-Jesu-Verehrung - nach Pater Hans Buob SAC
 

Viele Menschen beziehen heute "Herz" auf Gefühle. Man hört teilweise Aussprüche aus dem Glauben wie: "Ich fühle Gott nicht, glaube ich überhaupt noch?"
Jedoch sagt Jesus in Joh 14,21: "Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt". Nicht Gefühle sind der Massstab, sondern unser Tun, unsere Entscheidung, die Ausrichtung unseres Lebens auf Gott.
Das Herz im biblischen Sinn meint nicht die Gefühle, sondern das Innerste, das Wesen der Person. Herz meint den Bereich des Verstandes, des Willens und der Gefühle. In Jer 24,7 heisst es: "Ich gebe ihnen ein Herz, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin". Das erste Gebot, Gott zu lieben aus ganzem Herzen, meint, Gott mit all diesen Kräften zu dienen.
Auch beim heiligsten Herzen Jesu ist Sein Verstand, Wille, Seine Gefühle, Sein innerstes Wesen, die innerste Mitte Seiner Person gemeint.

 

Wurzeln der Herz-Jesu-Verehrung

 

 

  • Mt 11,28: "Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele."

    Die Güte bzw. Sanftmut und die Demut sind das Wesen Jesu.

     

  • Joh 7,37-38: "Jesus rief: Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fliessen."

    Erfüllt hat sich dieses Wort in Wahrheit bei Jesu Kreuzigung, indem Seine Seite geöffnet und Sein Herz von der Lanze durchbohrt wurde und Wasser und Blut herausflossen, als Quelle unserer Erlösung. Alttestamentarisches Vorbild ist hier auch Ez 47,1f, indem aus dem Tempel ein Fluss fliesst, an dem Bäume des Lebens wachsen, Vorbild für Jesus, den heiligen Tempel, dessen Gnade aus Seinem Inneren fliesst, um uns zu erquicken, sich nicht verbrauchend, sondern mehr und mehr in die Fülle mündend. Eucharistie und Taufe sind hier symbolisch eingeschlossen.

    Aus dem Herzen Jesu fliesst das lebendige Wasser, das ist auch der Heilige Geist.

     

  • Joh 13,23: "Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte."

    Johannes, der Lieblingsjünger ruht im Abendmahlssaal am Herzen Jesu.

    Interessant ist, dass die heilige Margareta Maria Alacoque, eine grosse Botin der Herz-Jesu-Verehrung, ihre erste Erscheinung Jesu am Fest des hl. Lieblingsjüngers Johannes hatte. Und auch sie durfte wie Johannes am Herzen Jesu ruhen.

    Dieselbe Erfahrung (auch an einem Fest des hl. Johannes) machte die heilige Gertrud von Helfta (Gertrud die Grosse), ebenfalls eine der grossen Boten der Herz-Jesu-Verehrung.
    Gertrud fragte Johannes, der ihr nach Jesus erschien: "Hast du auch eine so brennende Liebe gespürt, als du deinen Kopf an die Seite Jesu legtest, wie ich es gespürt habe?"
    Johannes: "Ja"
    Gertrud: "Warum hast du mir nichts davon gesagt?" (Anm.: gemeint ist, warum das nicht im Evangelium von Johannes erwähnt wurde)
    Johannes: "Ich sollte der Welt das fleisch gewordene Wort vermitteln, aber dieses Geheimnis, was man am Herzen Jesu erlebt, sollte dir vorbehalten bleiben für eine verhärtete Welt."

    Diese Liebe, die Margareta Maria und Gertrud empfinden durften, hat Johannes in einer Situation erlebt, wo Jesus kurz vor seinem Verrat, Seiner Auslieferung, Seinem schrecklichen Leidensweg und Seinem brutalen Tod steht. Jesu Herz fliesst trotz allem Hass und aller Anfeindung über vor Liebe für alle Menschen.

     

  • Joh 19,33-34: "Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stiess mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus."

    Jesus war bereits gestorben. Er ist nicht den gewöhnlichen Erstickungstod der Kreuzigung gestorben. Jesu Seite wird also nicht durchbohrt, um Ihn endgültig zu töten. Es muss somit im Rahmen des Wortes Gottes um etwas Tieferes gehen. Angedeutet und vorausgesagt ist dies Ereignis bereits in Sach 12,10: "Und sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben."
    Das Wort Jesu "Es ist vollbracht" deutet an, dass der Tod Jesu selbst zu unserer Erlösung "genügt". Die öffnung der Seite Jesu hingegen ist ein Ausdruck der überfließenden Gnade Gottes für uns Menschen, ein besonderes Geschenk der unermesslichen Gnade. Parallele: Der gute Wein wurde bei der Hochzeit zu Kana aufbewahrt bis zum Schluss (Joh 2,10). Je weiter der Mensch in der Nachfolge mit Gott geht, desto besser wird der Wein, umso tiefer wird er hinein genommen in das göttliche Geheimnis. Das Herz Jesu ist eine Quelle, die Leben spendet, Heiligen Geist.

     

Schon die Kirchenväter bedachten diese Bibelstellen und es erwuchs hieraus die Herz-Jesu-Verehrung. Für manche von ihnen ist aus der Seite Jesu die Kirche, die Braut Christi, entsprungen und geboren.

Spirituell mystisch hat vor allem der heilige Kirchenlehrer Bernhard von Clairvaux (1090-1153) die Herz-Jesu-Verehrung geprägt. Er betrachte das Hohelied der Liebe des Alten Testaments im Hinblick auf das Heiligste Herz Jesu, da das AT immer wieder bildhaft das Kommende des NT vorzeichnet. Er sieht in der Geliebten, der Braut des Hoheliedes die Kirche, letztlich einen jeden von uns.

 

Deutsche Mystikerinnen haben sehr zur Herz-Jesu-Verehrung beigetragen: Hildegard von Bingen (1098-1179), hl. Mechthild und vor allem auch die heilige Getrud von Helfta (1256-1302). Hildegard hatte wohl als erste eine Erscheinung des Heiligsten Herzens Jesu.

 

Im 17. Jahrhundert wird die Herz-Jesu-Verehrung von der französischen Schule der Spiritualität aufgegriffen, vor allem vom hl. Vinzenz von Paul, hl. Kirchenlehrer Franz von Sales, hl. Johanna Franziska von Chantal. Es gibt in diesem Jahrhundert 30 französische Heilige, die in bemerkenswerter Weise der Herz-Jesu-Verehrung anhängen und sie vertiefen.

 

Unter allen fällt die hl. Margareta Maria Alacoque (1647-1690) auf, der sich das Heiligste Herz Jesu gleichsam zusammenfassend offenbarte. 90 übernatürliche Ereignisse sind im Leben der heiligen Margareta Maria aufgetreten.

 

Mit 14 Jahren macht Margareta Maria eine Erfahrung der Liebe Gottes. Sie gefällt sich in dieser Zeit ihres Lebens gut, weiss um ihre Schönheit, und geht beim Fasching zum Tanzen. Als sie heimkehrt, erscheint ihr Jesus als der gegeisselte Gottmensch und wirft Margareta ihren Leichtsinn und ihre Oberflächlichkeit vor. Es folgen in ihrem Leben 30 Visionen, in denen Jesus ihr Sein heiligstes Herz zeigt. Darunter treten drei Erscheinungen besonders hervor, die am 27.12.1673 (Fest Johannes des Apostels), die in 1674 und die am 20.06.1675, bei der Jesus die Einführung des Festes "Heiligstes Herz Jesu" wünscht. Margareta Maria sieht hierbei das Herz Jesu wie eine Sonne, die wie ein leuchtender Kristall brennende Glut verströmt, Bild für die leidenschaftliche Liebe Jesu zum Menschen.

 

Jesus spricht: "Das ist das Herz, was die Menschen so sehr geliebt hat. Als Antwort erhalte ich nur Undankbarkeit und Gleichgültigkeit, vor allem auch von denen, die mir geweiht sind."

 

Drei Dimensionen dieser Botschaft:

  1. Jesus offenbart Seine unendliche Liebe, das innerste Wesen Gottes
  2. Jesus beschwert sich über uns
  3. Jesus erwartet eine Antwort von uns 

Die Botschaften von Paray-le-Monial, dort war das Kloster, wo die Heilige weilte, stellten eine Antwort auf die Häresie des Jansenismus dar, der den Menschen Angst machte und aussagte, der Mensch könne quasi nur durch eigene Kraft und Leistung zur Heiligkeit gelangen. Die Botschaften räumen zwar mit Laxheit und Lauheit auf. verkünden dennoch die wohlwollende barmherzige und unergründliche Liebe Gottes zu uns Menschen.

 

Gott ist Schöpfer. Er hat jeden Menschen gewollt und liebt ihn unergründlich.
Gott ist Erlöser. Er sucht den Menschen, geht ihm nach und will sein Heil. Der Ruf Gottes "Adam, wo bist Du?" zieht sich durch die Geschichte und ergeht an jeden von uns.
Gott ist der, der uns zuerst geliebt hat. Wir meinen, WIR leben für Gott, aber Gott hat uns zuerst geliebt und ist für uns am Kreuz gestorben, um uns zu erlösen. Schauen wir auf das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15). Der Vater geht auf BEIDE Söhne zu, er ist es, der die Initiative übernimmt.
In Jesus sucht uns Gott und in und durch Jesus zeigt sich Gottes Liebe zu uns Menschen (s. a. Mt 3,17; Joh 14,9).

 

zu 1. Die Liebe Gottes zum Menschen

 

 

  • Gottes Liebe ist einzigartig für jeden von uns

    Jesus zu Margareta Maria: "Jesus Mein Herz ist voller Liebe, besonders für dich". Gott liebt jeden Menschen so sehr, als wäre es der einzige. Das ist allein Gott möglich, aus der Eigenschaft Seiner Unendlichkeit heraus. Gott liebt nicht allgemein ("ich liebe die Menschen"), sondern Gott liebt einzigartig und persönlich!

     

  • Gottes Liebe freut sich über mich

    Gott sieht mich an. Er nimmt mich wahr. Er nimmt alles wahr, was ich tue, sage, empfinde, einfach alles, so wie ich bin. Er schaut mich auch im Verborgenen, bis in meine Tiefen hinein. Und Gott kann sich an mir freuen.

     

  • Gottes Liebe vergibt und ist barmherzig

    Gott liebt uns mit mütterlicher und zärtlicher Liebe, die voll Erbarmen und Vergebung ist, wenn wir darum bitten.

    Der hl. Pfarrer von Ars wurde bei einer Beichte gefragt, warum er weine. Er antwortete dem Beichtenden: "Weil Sie so wenig weinen". Die Betrachtung der Liebe und Barmherzigkeit Gottes hilft uns, unsere Sünde und auf der anderen Seite die Grösse und Demut Gottes besser zu erkennen. Die Liebe und das Erbarmen Gottes kennt keine Grenze, nur unsere Freiheit ist eine Grenze, in der wir uns Gottes Anruf und Seiner Gnade verschliessen.

     

zu 2. Die Klage Jesu

Jesus klagt über die Undankbarkeit des Menschen, der sich von Gott nicht lieben lassen will. Der Mensch ist in sich widersprüchlich: viele Leiden resultieren aus der Angst, nicht geliebt zu sein, aber die überfliessende Liebe Gottes wird andererseits nicht angenommen.

 

Margareta Maria hat die Todesangst Jesu am Ölberg miterlebt. Jesus sprach zur Heiligen: "In der Todesangst habe ich am meisten gelitten, weil ich allein war". Es war ein unendlicher Schmerz Jesu, dass Sein bitteres Leiden für viele nutzlos sein würde, da sie die Erlösung nicht annehmen. Die Eucharistie drückt aus, wie sehr Gott den Menschen lieben möchte. In einem Stück Brot entäussert Er sich und stellt sich gleichsam unter den Menschen, um Ihn lieben zu dürfen. Parallele: Die Fusswaschung bei Johannes, wo die Synoptiker die Einsetzung der Eucharistie bringen: Gott "dient" dem Menschen, um ihn zu erreichen, zu lieben, zu erlösen.

 

Die Bedingung, sich lieben zu lassen, ist die Demut, die Bescheidenheit, die Armut des Menschen vor Gott.

 

zu 3. Antwort auf die Liebe

 

Eine Formulierung einer Antwort von uns könnte sein, dass wir nach Heiligkeit streben, die Gott für uns gewollt hat, damit wir Seiner Anschauung einst teilhaftig werden können, bei Ihm sein können.

 

Anders könnte man sagen, der Mensch sucht danach, der Liebe Gottes nachzueifern, von dem zu lernen, der Liebe, Demut und Sanftmut in Person ist, selbst zu einem Liebenden zu werden.

 

Halbheiten machen den Menschen nicht glücklich. Es geht um ein Ja des Menschen zu Gott und dieser unendlichen Liebe, um ein ganzes Ja...

 

Am See von Tiberias fragt Jesus dreimal den Petrus, der seinen Herrn dreimal verleugnet hat: "Liebst du mich?" Diese Frage geht auch an einen jeden von uns.

 

Unsere Antwort, Gott zu lieben, drückt sich in unterschiedlichen Ebenen aus:

  • Nächstenliebe: "Das Kriterium echter Mystik ist die Nächstenliebe" (hl. Kirchenlehrerin Teresa von Avila)

 

  • Gebet: Das Leben muss Ausdruck meiner unbedingt wichtigen Gebetszeiten werden

     

  • Entscheidung: Ich muss mich für Gott entscheiden, Ihm den ersten Platz geben.

     

  • die eigene Armut entdecken: seinen eigenen Stolz und Egoismus und seine Schwäche entdecken und zugeben.

     

  • loslassen: Güter loslassen, auch Menschen, auch sich selbst. Alles, an was wir festhalten, wird uns zur Quelle für Sorgen, Ängste, Nöte und Leiden. Loslassen führt in die Freiheit. Loslassen in dem Bewusstsein, dass Gott uns in allem trägt.

     

  • alles ausräumen, was der Ganzhingabe an Gott im Weg steht. Wie steht s um unsere Treue bis zum Ende? Vorbild: Maria, indem sie sagt: "Mir geschehe nach Deinem Wort...", welches gleichsam die Bitte ist, Gottes Wille möge sich an ihr vollenden, zusammen mit der Bereitschaft, Gottes Willen anzunehmen.
Jesus hat durch die hl. Margareta Maria Alacoque mehrere Dinge erbeten:
  • Einführung des Herz-Jesu-Festes und es jährlich festlich zu begehen

     

  • Halten des Herz-Jesu-Freitags (jeder 1. Freitag im Monat)

     

    • Empfang der Hl. Beichte (kann ein paar Tage zurückliegen)
    • hl. Messe mit Empfang der hl. Kommunion
    • Aufopferung der hl. Kommunion und Verrichtung des Gebetes

      Aufopferungsgebet zur Sühne-Kommunion am Herz-Jesu-Freitag
      (hl. Margareta Maria Alacoque)

      Göttlicher Erlöser, ich opfere Dir heute, am ersten Freitag in tiefer Demut die hl. Kommunion auf, vor allem zur Sühnung meines eigenen Kaltsinnes, Undankes und aller Beleidigungen, welche ich selbst Deinem liebreichen Herzen im allerheiligsten Altarssakramente zugefügt habe.
      Ich opfere dieselbe ferner auf, als Sühne für all die Unbilden und Sakrilegien, mit welchen Dein heiligstes göttliches Herz im größten Geheimnisse seiner Liebe von zahllosen undankbaren Menschen beleidigt wird.
      Nimm, o göttlicher Heiland, diese Ersatzleistung Deines demütigen Kindes gnädig an, und lasse Deine trostreiche Verheißung an mir in Erfüllung gehen. Ich hoffe es zuversichtlich vom Übermaß Deiner Barmherzigkeit.
      Ja, Dein heiligstes göttliches Herz sei meine sicherste Zufluchtsstätte in der Stunde meines Todes, auf daß ich gestärkt werde durch den Empfang der heiligen Sakramente, gewiß aber im Stande der heilig-machenden Gnade sterbe, um dann im Himmel in seliger Liebe und Freude an Deinem heiligsten Herzen ewig zu ruhen. Amen.

     

  • Aufstellen eines Bildes des Heiligsten Herzens Jesu in der Wohnung, als Zeichen, dass Jesus in dieser Wohnung "regiert".

In einer Vision erkennt die hl. Margareta Maria Alacoque drei Quellen, die aus dem Heiligsten Herz Jesu entspringen. Es geht um drei Gaben, die der Herr gibt, verbunden mit der Bitte, dass die Menschen sie annehmen und entsprechend handeln sowie einer Verheissung für die Herz-Jesu-Verehrer.

1. Quelle:

 

  • Gabe: Das Erbarmen für die Sünder

     

  • Bitte: Weihen wir uns dem Heiligsten Herzen Jesu und treten in die Dynamik des Heiligsten Herzens Jesu ein und haben wir mit Ihm und wie Er Erbarmen mit den Sündern und Mitleid mit ihnen, denn das grösste Drama der Menschheit ist der Mensch, der sich von Gott trennt. Daraus wird die Sehnsucht zur Evangelisation entspringen, was unsere heilige Pflicht ist. Wir dürfen nicht mehr über die Menschen urteilen, sondern müssen barmherzig sein, in all unserem Handeln.

     

  • Verheissung: Allen, die das Wort Gottes verkünden, gebe ich die Gnade, die härtesten Herzen anzurühren.

2. Quelle:

 

  • Gabe: Nächstenliebe

     

  • Bitte: In der aktiven Nächstenliebe können wir Gott verherrlichen und Ihm dienen. Vorsicht: Oft verletzen wir die Nächstenliebe durch Worte (Ablehnung, Misstrauen, Zorn, Hass, etc.). „Wenn es einer Gemeinschaft an Liebe fehlt, dann fehlt es mir an Liebe. Ich kann nur mich selbst bekehren“ (hl. Thérèse vom Kinde Jesus). Leben wir aktiv die Vergebung!

     

  • Verheissung: Allen, die dieser Bitte nachkommen, gebe ich die Gnade der Versöhnung und ein demütiges Herz

3. Quelle:

 

  • Gabe: Vereinigung mit dem Heiligsten Herzen Jesu

     

  • Bitte: „Nichts vereint uns so sehr mit Gott wie das Kreuz, was das Zeichen der Liebe ist“ (hl. Margareta Maria Alacoque). Durch Jesu Leiden am Kreuz sind wir erlöst. Wir sollen unser tägliches Kreuz erdulden und aus Liebe zu Gott die Widerwärtigkeiten des Lebens annehmen. Der hl. Pfarrer von Ars sagt: „Wir müssen Leiden ertragen. Entweder erdulden wir sie aus Liebe, oder wir erleiden sie ohne Liebe. Das eine führt zur Erlösung, das andere zur Verzweiflung.“ Wir müssen uns nur öffnen und uns Mühe geben. Die wirkliche Befähigung und Kraft gibt dann Gott.

     

  • Verheissung: Die Liebesvereinigung mit Gott

Jesus nennt noch drei Früchte, die Er schenkt, wenn wir Sein Heiligstes Herz verehren und uns Ihm weihen:

 

  • Jesus wird der Herr meiner Seele und Er geht mir immer voraus.
  • Jesus wird mir Vertrauen auf Ihn geben und mir alle Angst nehmen.
  • Jesus wird mir einen Gnadenschatz geben, um für andere daraus zu schöpfen.
Herr Jesus Christus, Du weisst, wie schwach wir sind;
wie wenig Dunkel wir zu tragen vermögen;
wie ängstlich wir festhalten an uns selbst.
Mache uns Frei! Führe uns hinüber über die Schwelle unserer
Furcht; und was wir nicht vermögen, schenke uns aus dem
nie versiegenden Reichtum Deines geöffneten Herzens! Amen.
(Papst Benedikt XVI.)

 

 

 

   
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